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Neuer Vorstand des SPD-Ortsvereins Hünfelden

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hünfelden wählten die Mitglieder ihren neuen Vorstand. Als Vorsitzende wurde Hildegard Pfaff für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Dirk Crass wiedergewählt. Neu im Amt ist Stefan Doogs, der ebenfalls als Stellvertreter fungiert. K1024_IMGP3997

Neuer Kassierer ist Rolf Schwenk, der zuvor das Amt des Schriftführers ausübte. Der bisherige Kassierer Hans-Hermann Koch fungiert nun als stellvertretender Kassierer. Dieses Amt hatte zuvor Rainer Knapp inne, der nun als neuer Schriftführer gewählt wurde. Jonas Göpfer stellt den stellvertretenden Schriftführer. Als Beisitzer wurden Gerhard Blankenburg, Robert Krebs, Sebastian Lindner, Klaus Mückenheim, Rüdiger Schmid und Brigitte Wohlgemuth gewählt.

K1024_IMGP3990Hermann Schumacher, welcher 16 Jahre lang als Vorsitzender den Ortsverein leitete und im Anschluss 15 Jahre als stellvertretender Vorsitzender fungierte wurde mit einem Präsent verabschiedet. Ebenfalls schied Pressewart Klaus Dönges aus dem Vorstand aus.

 

Ehrung langjähriger Parteimitglieder

Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Hünfelden stand unter anderem die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Tobias Eckert, Vorsitzender des Unterbezirks Limburg-Weilburg übernahm diese Aufgabe.

K1024_IMGP3985"Die Ehrung langjähriger Mitglieder ist für mich eine ganz besondere Aufgabe, die ich gerne übernehme. Genossinnen und Genossen, die zum Teil schon 40 Jahre in der Partei sind, sind eine große Stütze. Wir können stolz auf sie sein und von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen profitieren", so Eckert. 

Die silberne Ehrennadel, eine Urkunde sowie ein Präsent überreichte er Hildegard und Bernd Pfaff sowie Hilde Dönges (alle Neesbach), Paul Hofmann, Reinhold Zollmann und Alfred Losert (alle Nauheim) sowie Karlheinz Thierstein (Dauborn) für 40 Jahre Mitgliedschaft. Gerd Müller (Nauheim) und Frank Bachmann (Neesbach) wurden für 25-jährige Treue zur SPD geehrt.


 

Klausurtagung der SPD-Fraktion Hünfelden in Neumagen-Dhron an der Mosel

Am 13. und 14. August 2011 veranstaltete die SPD-Fraktion ihre Klausurtagung. Mit dabei war neben vielen Fraktionsmitgliedern die Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer. Schwerpunkte setzten die Diskussion über ein kommunales energiepolitisches Konzept sowie die Verbesserung der DSL-Versorgung in Hünfelden.

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Bereits am Freitag den 12. August reisten die ersten Mitglieder an und erlebten mit dem Gemeindevorstandsmitglied Robert Krebs, in dessen Heimatort die Klausur stattfand, einen ereignisreichen Tag.

Am Samstagmorgen eröffnete die Fraktionsvorsitzende Hildegard Pfaff die erste Sitzung.

Auf dem Programm standen aktuelle Ereignisse beim Bau des Alten- und Pflegeheims in Kirberg, die Vorbereitung der nächsten Gemeindevertretersitzung, ein SPD-Antrag zur Verkehrsberuhigung, sowie ein Vorschlag zur neuen Geschäftsordnung.

 „Neukonzessionierung oder Neuorientierung“

Nach einer Mittagspause machte sich die Fraktion daran, energiepolitische Zielsetzungen im Kommunalverbund zu diskutieren. Hierfür standen die Referenten Wolfgang Erk, Bürgermeister aus Bad Camberg, sowie Dipl. Ing. Manfred Zimmermann zur Verfügung.

Das Auslaufen der Konzessionsverträge im nächsten Jahr bietet Hünfelden die Möglichkeit sich aktiv an der Gestaltung des kommunalen Stromnetzes zu engagieren. Hierbei wurden verschiedene Modellvarianten vorgestellt und diskutiert.

Da das Thema sehr komplex ist, wird sich die Fraktion noch weiter mit dem Thema beschäftigen müssen.

 Den Abend verbrachte die Fraktion auf einer Planwagenfahrt durch die Weinberge und besuchte im Anschluss das Pfarrfest in Neumagen-Dhron.

„Bessere DSL-Versorgung in Hünfelden“

Am Sonntagmorgen befasste sich die Fraktion mit Überlegungen zur Verbesserung der DSL-Versorgung. Als Experte wurde hierzu der Dipl. Ing. (FH) Andreas Oppel geladen.

Silvia Scheu-Menzer berichtet über den aktuellen Stand der Überlegungen von Seiten der Gemeinde. Die stärksten Defizite befinden sich derzeit in Mensfelden und Heringen. Bei dem Bau des Fahrradweges zwischen Nauheim und Mensfelden wird derzeit ein Leerrohr verlegt. Dies soll zukünftig Mensfelden per Glasfaser mit schnellerem Internet versorgen. Zudem hat die Bürgermeisterin eine Kommission eingerichtet, welche sich ausführlich mit dem Thema befassen soll.

Gegen Mittag schloss Hildegard Pfaff die informative Tagung und die Mandatsträger machten sich auf Heimweg in das schöne Hünfelden.

 

Erneuerbare Energien für Wertschöpfung und Arbeit vor Ort

Die stetige Verteuerung und die Endlichkeit von fossilen Energiequellen, der Klimawandel und die unkontrollierbaren Risiken der Atomkraft machen ein Umsteuern hin zu erneuerbaren Energien erforderlich. Mit dem Förderprogramm „Solarhochburg Hünfelden“, dem Energieeinsparkonzept für gemeindeeigene Gebäude und den kommunalen Photovoltaikanlagen gehört Hünfelden zu den innovativsten und erfolgreichsten Kommunen im Kreis.

Der eingeschlagene Weg mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien eröffnet für Bürger, Gemeinde und heimische Wirtschaftsbetriebe vielfältige neue Chancen.

Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen, da er nicht nur zur CO2-Ein-sparung beiträgt, sondern auch zusätzliche Erträge in die Gemeindekasse und existenzsichernde Aufträge für unsere Handwerksbetriebe bringt. Das sichert Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort.

 

Gute Rahmenbedingungen für heimische Wirtschaft, Arbeit und Wohlstand

Unsere heimischen Handwerks-, Handels- und Gewerbebetriebe können auch künftig auf unsere Unterstützung zählen. Unbeeindruckt vom harten Widerstand, haben wir maßgeblich zur Schaffung des Gewerbegebietes an der B 417 beigetragen.

Dadurch konnten Existenzgründungen, Verlagerungs- und Erweiterungsvorhaben endlich realisiert werden.

Sie tragen wesentlich zur Schaffung und Erhaltung von Ausbildungs- und Arbeits-plätzen und zur Sicherstellung der Nahversorgung bei.

Wir werden weiterhin:

  • für bedarfsgerechte Gewerbeflächen sorgen,
  • für ein flächendeckendes Breitbandnetz zur besseren Versorgung unserer Betriebe und Privathaushalte mit modernen Kommunikationstechnologien eintreten,
  • die unverzichtbare und gute Arbeit des Hünfeldener Gewerbevereins unterstützen.
 

Gut und sicher leben

Die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserer Gemeinde, auf Straßen und Plätzen haben für uns einen hohen Stellenwert.

Hier verfolgen wir entschieden einen präventiven Ansatz. Dabei setzen wir auch auf das Verantwortungsbewusstsein und die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger.

Wir wissen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl auch durch das Erscheinungs-bild der öffentlichen Straßen und Plätze geprägt wird. Ein Beitrag dazu ist die ausreichende Beleuchtung dunkler Wege und Plätze in der Abend- und Nachtzeit, sowie der gezielte Einsatz eines Sicherheitsdienstes im Auftrag der Gemeinde.

Nicht zuletzt stellen die sieben Freiwilligen Ortsteilfeuerwehren ehrenamtlich und uneigennützig den Brandschutz und die technische Hilfeleistung vorbildlich sicher. Mit der Sanierung und Erweiterung in Nauheim und Kirberg verfügen wir nun in ganz Hünfelden über moderne und funktionelle Feuerwehrgerätehäuser.

Unsere Feuerwehren leisten damit, ebenso wie DRK und DLRG einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in unserer Gemeinde.

Wir setzen uns ein für:

  • die Beibehaltung des Ortsteilprinzips der Freiwilligen Feuerwehren, sowie der technischen Ausstattung auf bedarfsgerechtem Niveau,
  • die Stärkung des Ordnungsamtes und der kommunalen Ordnungspolizei
  • die Fortsetzung des gezielten Einsatzes eines privaten Sicherheitsdienstes zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung, insbesondere bei größeren Veranstaltungen,
  • wirksamere Unterstützung der Veranstaltungsträger bei der Sicherstellung des Jugendschutzes.
 

Mehr Lebensqualität durch bessere Mobilität

Im Zeitalter der wachsenden Mobilitätsbedürfnisse im Hinblick auf Arbeit, Schule oder dem Rückzug von Nahversorgungseinrichtungen, wie Bäcker, Post oder Bank in unseren Ortsteilen, gewinnt der Öffentliche Personen Nahverkehr (ÖPNV) auch unter ökologischen Gesichtspunkten an Bedeutung.

Zudem wird künftig ein ausreichendes öffentliches Mobilitätsangebot für Familien und junge Menschen ein wichtiger Standortfaktor bei der Auswahl ihres Wohn-ortes sein.

So haben wir mit dem Schnellbus Limburg-Wiesbaden und dem Park- und Ride-Platz an der B 417 einen wichtigen Grundstein zum umweltverträglicheren öffent-lichen Verkehr gelegt.

Doch auch weiterhin sind viele Menschen, insbesondere Pendler unserer Gemeinde auf das Auto angewiesen. Daher muss unser Straßennetz in gutem Zustand gehalten, nötige Sanierungen zügig vollzogen und ein zuverlässiger Winterdienst gewährleistet werden.

Wir treten ein für:

  • den Ausbau und die Verbesserung der regionalen ÖPNV- Angebote, einschließlich des Schnellbusses Limburg-Wiesbaden und der Zubringer-dienste zum Bahnverkehr,
  • die Entwicklung von flexiblen Nahverkehrslösungen, wie Rufbussysteme, Bürgerbusse oder Sammeltaxen,
  • innovative Konzepte zur Verkehrsberuhigung, insbesondere in Wohn-gebieten und Durchgangsstraßen,
  • den Ausbau des Radwegenetzes mit dem Ziel der Vernetzung aller sieben Ortsteile,
  • die Nutzung umweltfreundlicher Fahrzeuge in der Gemeindeverwaltung.
 

Wohnen in einer attraktiven und lebenswerten Gemeinde

Angesichts der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung werden wir der Stärkung der Ortskerne, der Konzeptentwicklung gegen leerstehende Gebäude und der Schließung von Baulücken Vorrang vor der Ausweisung von Neubaugebieten einräumen.

Unter unserer maßgeblichen Beteiligung bei der Konzeptentwicklung und als eine der ersten Kommunen im Kreis, hat die Gemeinde ein kommunales Dorfkern-sanierungsprogramm aufgelegt. Es soll dazu beitragen, den Wohnwert und die Lebensqualität in den Ortskernen zu verbessern und die Attraktivität als  Wohnlage zu steigern.

Gleichwohl wollen wir in allen Ortsteilen behutsam und bedarfsgerechte Baugebiete entwickeln. Dabei werden wir unsere bewährten Grundsätze zur Baulandpolitik beibehalten, nach denen lediglich gemeindeeigene Bauflächen zur Siedlungsentwicklung genutzt werden sollen. Nur so können weiterhin kosten-günstige Baulandpreise garantiert werden, die insbesondere jungen Familien zu gute kommen.

Unsere Ziele:

  • Beibehaltung des Dorfkernsanierungsprogramms zur Stärkung der Orts-kerne,
  • Schließung von Baulücken,
  • Konzepte gegen den Leerstand,
  • bedarfsgerechte Bereitstellung von Bauflächen in Trägerschaft der Gemeinde,
  • Aufnahme weiterer Ortsteile ins Dorferneuerungsprogramm des Landes.
 

Eine vorausschauende Seniorenpolitik auf hohem Niveau

Wir möchten dazu beitragen, dass Senioren ihre Selbstständigkeit bis ins hohe Alter erhalten und am Leben unserer Gemeinde aktiv teilnehmen können.

Als eine der ersten Kommunen hat Hünfelden einen Seniorenpfleger eingestellt. Selbstständige Altenclubs in allen Ortsteilen, Angebote zur sozialen Integration, sowie Sport-, Freizeit- und Bildungsangebote sind seit Langem eine Selbstver-ständlichkeit. Den von uns beantragten und bereits von der Gemeindevertretung beschlossenen Seniorenbeirat wollen wir endlich einrichten.

Diese vorausschauende Seniorenpolitik wollen wir auf hohem Niveau weiter ausbauen.

Daher gilt es:

  • die Seniorenclubs und Seniorentage weiter zu fördern
  • Generationen übergreifende Projekte ins Leben zu rufen, z.B. in Zusam-menarbeit mit Schule und Kinderbetreuungseinrichtungen,
  • den Abbau von Barrieren für Ältere und Behinderte in unserer Gemeinde anzustreben, insbesondere in öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Verkehrsraum,
  • den Bau eines modernen Altenpflegeheimes mit Kurzzeitpflegebetten voranzubringen,
  • Konzepte für alternative Wohnformen, wie z.B. für ein Mehrgenerationen-haus, zu entwickeln,
  • die Gesundheitsinfrastruktur und die ambulanten Altenpflegeangebote aus-zubauen,
  • den Zugang zu Beratungsstellen für Ältere und Pflegebedürftige und deren Angehörigen zu erleichtern.
 

Für Jugendliche ein Forum zur eigenständigen Interessenvertretung schaffen

Die Jugend stellt im Leben eines jeden Menschen einen bedeutenden und ihn prägenden Abschnitt dar. Er beinhaltet neben der Abkopplung vom Elternhaus vor allem die Entwicklung von geistiger und sozialer Kompetenz sowie die Entfaltung eines eigenen Werte- und Normensystems.

Gerade in unserer Gemeinde wollen wir daher Jugendlichen die Möglichkeit zur eigenständigen Mitgestaltung ihrer Lebenswelt eröffnen. Denn die Jugend von heute sichert die Zukunftsfähigkeit und den Bestand unserer Gesellschaft von morgen – und somit auch die unserer Gemeinde.

Nachdem wir Jugendräume in allen sieben Ortsteilen geschaffen haben und eine kreisweit vorbildliche Kinder- und Jugendpflege sowie Schulsozialarbeit anbieten, werden wir:

  • für die Fortführung und Erweiterung des Kommunalen Veranstaltungs- angebotes für Kinder und Jugendliche eintreten,
  • die Schulsozialarbeit nach Möglichkeit fortsetzen und eine stärkere Vernet-zung zwischen kommunaler Jugendpflege und Schule anstreben,
  • den reibungslosen und regelmäßigen Betrieb der Jugendclubs positiv unterstützen,
  • die Jugendarbeit der Vereine auch in Zukunft fördern und würdigen,
  • weiterhin Ausbildungsplätze in der Gemeindeverwaltung garantieren,
  • die Fortführung des Jugendtaxis sicherstellen,
  • für die Einrichtung eines Jugendforums zur eigenständigen Interessen- vertretung junger Menschen Sorge tragen.
 
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